Geschichte der Osteopathie

Die Osteopathie wurde 1870 von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet.

Durch den Tod seiner Ehefrau und seiner drei Kinder die durch eine Meningitis- Epidemie starben versuchte er einen gänzlich neuen Behandlungsansatz zu finden. Der damalige Kenntnisstand der Medizin enttäuschte Ihn. Aus diesem Grund begann Still durch seine vielfältigen Beobachtungen und tiefgreifenden Studien der Anatomie des menschlichen Körpers einen Zusammenhang zwischen den Knochen (gr. „osteon“) und dem inneren Leiden (gr. „pathos“) zu finden. So entstand 1892 der Begriff „Osteopathie“.

Das Prinzip der Wechselwirkungen zwischen Knochen, hormonellem Systhem, Organsystem, Lymphsystem sowie der Nerven und Durchblutung stellt bis heute die Prinzipien der Osteopathie dar.

Einer der ersten Schüler von A.T. Still war William Garner Sutherland, welcher die Osteopathie 1900 um die Cranio-Sacrale-Therapie erweiterte. Er gründete die erste Schule für Osteopathie in Paris. Dann siedelte er aufgrund politischer Einflüsse nach England über und erhielt dort für die Schule den Namen „European School of Osteopathy“.

Durch Jean Pierre Barral, einem französischen Osteopathen, wurde um 1980 die wissenschaftliche Grundlage für Behandlungstechniken im Bereich der inneren Organe gelegt.